Geschichte
Organisationsstruktur
MitarbeiterInnen
Krisenhilfe
Ambulante Dienste
Tagesklinik
Zusammenarbeit
Selbsthilfegruppen
Arbeitsweise
Öffentlichkeitsarbeit
Kosten
Gegründet wurde das Beratungszentrum (BZ) im Mai 1978 von engagierten Mitbürgern,
Studenten und den späteren MitarbeiterInnen als erste gemeindenahe Einrichtung dieser Art in Österreich.
Rechtsträger war damals der Verein für psychische Hygiene; an der Kostendeckung waren vor allem das
Land Steiermark , die
Gemeinde Graz , die
Caritas sowie die Arbeitsmarktverwaltung beteiligt.
Über die psychosoziale Versorgungsarbeit hinaus war das BZ auch als Modell für den dringend nötigen Ausbau ambulanter sozialpsychiatrischer Dienste gedacht. Im Jänner 1995 übersiedelten wir vom Griesplatz 27 in die Granatengasse 4.
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Das BZ ist seit 1982 als Ambulatorium der
LSF
(Landesnervenklinik-Sigmund-Freud) Teil des öffentlichen Gesundheitswesens.
Leiter ist ein Facharzt für Psychiatrie. Alle wichtigen Entscheidungen z.B. über die Schwerpunkte
und Formen unserer Arbeit werden im Team der hauptamtlichen Mitarbeiter getroffen.
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Hauptamtlich arbeiten 13 Personen im Team.
Neben der Grundausbildung als
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Dipl.psych.Krankenpflegepersonen
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(3)
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haben alle MitarbeiterInnen Zusatzausbildungen absolviert;
davon 7 Psychotherapie, 1 Sozial- und Lebensberatung.
Weiters arbeiten hier regelmäßig Musik-, Bewegungs-, TanztherapeutInnen, Theateranimateure,
sowie Zivildiener und Praktikanten, gelegentlich auch ehrenamtliche HelferInnen.
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für Menschen, die in eine Lebenskrise geraten sind und zur Lösung ihrer Probleme Hilfe in Anspruch nehmen wollen.
Nach Klärung der Erwartungen und Ziele der Klienten/Patienten sowie Zuständigkeitsfragen werden Beratungs-/Behandlungsmöglichkeiten gemeinsam geplant. Das im BZ angebotene Spektrum umfasst:
- Einzel-, Paar-, Familien-Beratung/-Therapie
- Fachärztliche Beratung/Behandlung
- Beratungen in den Bereichen:
(betreutes) Wohnen
Arbeit
Freizeit / Tagesstruktur
für Menschen, die an einem therapeutischen Programm von 9h bis 16h, Montag bis Freitag teilnehmen, z.B. um einen Spitalsaufenthalt zu vermeiden
oder als Starthilfe nach einem Spitalsaufenthalt oder um Krisen überwinden zu
helfen. Zur näheren Information über die TK gibt es einen eigenen Falter.
Tagesklinik
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Zur Problemlösung in bestimmten Bereichen wie Wohnen, Arbeit, Behörden/Recht, Abhängigkeit/Sucht,
Kinder/Jugendliche etc. gibt es spezielle Einrichtungen und Fachleute, mit denen wir z.T. eng zusammenarbeiten.
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Viele Menschen mit bestimmten Lebensproblemen brauchen weniger den 'Experten' als mehr die Ermutigung sich einer Gruppe von ähnlich Betroffenen anzuschließen, - nach dem Motto "willst Du etwas wissen, frage einen Erfahrenen, keinen 'Gelehrten'".
Das BZ bietet einer Reihe von SH-Gruppen Raum für ihre regelmäßigen Meetings und
unterstützt bei Bedarf Initiativen zur Bildung neuer SH-Gruppen.
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Meist wird bei telefonischer Kontaktaufnahme kurz das Anliegen geklärt und ein Termin vereinbart.
Wenn jemand erstmals persönlich ins BZ kommt, sind wir bemüht, ein ausführliches Gespräch von etwa 1 Stunde zu ermöglichen, - im Krisenfall ohne Wartezeit.
Ob und welche weiteren Gespräche oder andere Hilfen, wie z.B. Tagesklinikbehandlung,Familientherapie oder eine Zuweisung zu anderen helfenden Einrichtungen angebracht ist, hängt von der Fragestellung bzw. Problemlage der BenützerInnen ab.
Da wir die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme unserer Hilfen für unverzichtbar halten, wird das Ausmaß, die Dauer und die Art der weiteren Kontakte gemeinsam gestaltet.
Wir legen Wert auf Verschwiegenheitspflicht und sorgfältigen Datenschutz und respektieren bei Bedarf auch den Wunsch nach anonymer Beratung.
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In der täglichen Betreuung/Versorgung von Menschen mit psychosozialen Problemen geht es in erster Linie um individuelle Lösungen. Gesundheit und Krankheit müssen aber über die persönliche/individuelle Dimension hinaus immer auch in größeren sozialen, politischen, ökologischen Zusammenhängen gesehen und bearbeitet werden. Deshalb fühlen wir uns verpflichtet, auch überinividuelle Probleme aufzugreifen, öffentlich zu diskutieren und gute Lösungen zu suchen, - z.B. durch:
- Aufklärungsarbeit, z.B. in Schulen, um Vorurteile gegen Menschen mit psychischen Problemen abzubauen
- Stellungnahmen und Mitarbeit bei Gesetzen, die erhebliche Auswirkungen auf die von uns betreuten Menschen haben
- Mitarbeit bei allen Maßnahmen, die geeignet sind, zur Existenzsicherung, zum Abbau von Benachteiligungen und zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychosozialen Problemen beizutragen.
Für die meisten im BZ erbrachten Leistungen entstehen für die BenützerInnen derzeit keine Kosten.
Ausgenommen sind:
Psychotherapie: jenen Versicherten, die bei Arztbesuchen schon bisher einen Selbstbehalt bezahlten, wird von den entsprechenden Krankenkassen auch für die Psychotherapiestunde im BZ ein Selbstbehalt verrechnet.
(Stand Nov. 2006)
Tagesklink: für die Zeit der Tagesklinik¬behandlung wird von der Stmk KAGes.m.b.H. ein Kostenbeitrag / Selbstbehalt für maximal 28 Tage im Jahr verrechnet. Nicht eingehoben wird dieser Kostenbeitrag bei Einkommen unter dem Ausgleichszulagenrichtsatz.
© Juni 2005 by BZ